2.3.4.3 Startparameter

Wenn der infra:NET Server Manager nicht auf dem PC ausgeführt wird, auf dem der infra:NET Server Dienst läuft, müssen dem Server Manager die Verbindungsdaten beim Aufruf als Parameter mitgegeben werden.
-IP=aaa.bbb.ccc.ddd
IP-Adresse des PCs, auf dem der infra:NET Server als Dienst installiert ist. Die Angabe entspricht dem Eintrag „ServerIPAdresse“ der Datei sdbclsrv.ini für die Verbindung von infra:NET zum Datenbankserver.
-PORT=x
Falls der Server auf einer bestimmten Port-Adresse „horcht“, muss hier die entsprechende Port-Adresse für die Verbindung angegeben werden. Die Angabe entspricht dem Eintrag „Port“ der Sektion [Communication] des infra:NET Server.
-TIMEOUT=x
Bei Verbindungsproblemen (schlechte oder langsame Verbindung) kann hierüber die Zeit beeinflusst werden, nach der ein Zugriff auf den infra:NET Server abgebrochen wird, wenn der Server nicht antwortet. Die Angabe zwischen 0 und 10 ist dabei nicht äquivalent zu einem genau quantifizierbaren Zeitintervall, sondern gibt nur eine ungefähre Zeitspanne an:
0   = minimale Wartezeit (nicht zu empfehlen, da bereits kleinste Störungen zu einem Verbindungsabbruch führen)
5   = durchschnittliche Wartezeit
9   = maximale Wartezeit
10 =  unendliche Wartezeit (nicht zu empfehlen, da das Programm bei einem Verbindungsfehler nicht mehr reagieren wird)
-MANAGER
Öffnet unmittelbar nach dem Start des infra:NET Server Managers die infra:NET Server Management Konsole. Ansonsten wird im Windows-Infobereich das Symbol des infra:NET Server Managers angezeigt.
-SERVICEMENU
Das Kontextmenü „infra:NET Server Dienste“ wird automatisch deaktiviert, wenn der infra:NET Server Manager nicht auf dem PC ausgeführt wird, auf dem der infra:NET Server Dienst läuft. So wird verhindert, dass der Dienst (versehentlich) von einem Client-PC aus beendet werden kann.
Mit dem Startparameter „-SERVICEMENU“ kann der Zugang zu diesem Kontextmenü bei Bedarf freigeschaltet werden. Auf dem PC, der den Server-Dienst beherbergt, ist das Menü immer zugänglich.