8.7.1 Warenzugang aus der Fertigung (Erzeugnis)
Die Übernahme erfolgt über die Verbucherschnittstelle mit dem postingcode 181 und/oder 182, also gilt z.B.:
Schnittstellendatei: PC182.TXT
Semaphorendateien: PC182.OK bzw. PC182.HST.
Verzeichnis ist variabel (ggf. auch Dateiname änderbar), siehe Konfigurationskapitel am Anfang. 
Es werden dabei keine Sollabbuchungen für Materialentnahmen oder Arbeitsgänge berücksichtigt.
LogBase sollte zeitnah die Entnahmen und Arbeitsgangdaten übergeben (möglichst vor dem Zugang aus der Fertigung). 
Dateiaufbau
Feld
Format
Bedeutung
postingcode
int
Buchungsart:
181:
Der Fertigungsauftrag wird erledigt, sofern alle Positionen bereits erledigt sind bzw. durch die Fertigmeldung erledigt wurden.
182:
Der Fertigungsauftrag wird nicht erledigt (Teilfertigmeldung)
orderno
varchar(50)
Auftragsnummer aus infra:NET:
Wurde von infra:NET an LogBase übergeben
itemno
varchar(50)
Teilenummer aus infra:NET:
Wurde von infra:NET an LogBase übergeben
fromstoreid
varchar(3)
Lager aus infra:NET:
Das Lager wird von infra:NET geprüft.
Es kann ein vom Fertigungsauftrag abweichendes Lager angegeben werden.
batchno
varchar
Chargenbezeichnung aus infra:NET:
Die Chargenbezeichnung wird von infra:NET geprüft. Existierende Chargen werden gebucht, nicht existierende Chargen werden angelegt.
Bei fehlender Angabe wird die Chargennummer laut den Konfigurationen vergeben.
Wird nur bei LPCV-Teilen ausgewertet.
fromstockplace
varchar
Lagerplatz aus infra:NET:
LogBase muss immer fix den infra-Lagerplatz 1 übergeben.
Der infra-Lagerplatz wird von infra:NET geprüft und muss angelegt sein.
Wird nur bei LPCV-Teilen ausgewertet.
Bei fehlender Angabe wird nach Einlagerungsstrategie laut INI-Einstellung verfahren.
bookquantity
float
Menge (Zugangsmenge ohne Ausschuss):
Hier muss die gefertigte Menge übergeben werden.
quantityunit
varchar
Mengeneinheit zur Zugangsmenge:
Bei leerer Mengeneinheit gilt die Angabe aus dem Auftragskopf.
Da im infra-Standard keine Eingabe der Mengeneinheit vorgesehen ist, wird die Menge in die Einheit laut Fertigungsauftrag umgerechnet!
Beispiel:
Fertigungsauftrag über 1000 St (= Mengeneinheit Lager). Über Schnittstelle werden 8 PK gemeldet (1 PK = 100 St). infra:NET übernimmt dann 800 Stück.
Die Einheit Pk wird nicht in den infra-Daten abgestellt.
Oder Auftrag über 500 PK ( = 50000 St) und Übergabe von 2 PL (Paletten). In infra:NET muss dann eine Umrechnung von Paletten in Stück (Lagermengeneinheit) vorhanden sein, z.B. 1 Palette = 10000 St (entspricht 100 Pk). infra:NET würde bei 2 PL dann 200 Pk zurückmelden.
declarationdate
datetime
Rückmeldedatum und Buchungsdatum:
Wird nur übernommen, wenn nicht leer. Ansonsten gilt Tagesdatum.
clientname
varchar
Sachbearbeiter:
LogBase sollte hier evtl. die Personalnummer des Mitarbeiters, der den Auftrag bearbeitet, abstellen.
Wird nur bei INI-Einstellung PC181-SBausClient = Yes bzw. PC182-SBausClient = Yes aus Sektion [MWI31M] ausgewertet.
Mit der Einstellung "Yes" wird der Sachbearbeiter in der effektiven Bewegung, im Rückmeldesatz und allen LPCV-Daten aus den ersten 5 Zeichen des Felds clientname versorgt.
Wird clientname nicht übergeben (leer oder nur Leerzeichen) wird wie im Defaultfall der angemeldete Sachbearbeiter abgestellt.
usstring1
varchar(50)
LogBase-interne Buchungsnummer
Das Feld wird laut INI-Einstellung PC181-D22F1 = Feldnummer im DataDictionary, usstring1 bzw. PC182-D22F1 analog in der Sektion [MWI31M] in die Bewegungsdatei übernommen (Datei 22).
Hinweis: Das Feld wird an SYNCOS-Schnittstelle übergeben (angepasste individuelle Druckanpassung bei Erzeugnisrückmeldung)
software
varchar
Kennung, woher Daten kommen
LOGBASE = Aus Schnittstelle zu LogBase