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9921.23 Zusatzangaben
Die Menükennziffer "Z" führt Sie aus dem Listengenerator Definitionsmenü zu diesem Programmpunkt. Hier werden Ihnen zusätzliche Funktionen für Ihre Definition zur Verfügung gestellt.
Abbildung: Zusatzangaben
Beschreibung der Bildschirmfelder
Ausgabemodus
Hier können Sie festlegen, welcher Modus bei der Anwahl der aktuellen Definition im Modul SIB-T02 eingestellt werden soll. Die Einstellung richtet sich nach dem vorrangigen Verwendungszweck einer Definition. Durch die Eingabe von L wird der Ausgabemodus "Liste" eingestellt. E schaltet den Ausgabemodus auf "Export".
Im Modul SIB-T02 können Sie jederzeit den Modus umschalten (Kapitel 9922.01Selektionsbildschirm - Listen drucken).
Bereich Exportoptionen     Markierung
Die hier einzustellenden Exportmöglichkeiten finden dann Verwendung, wenn eine Definition im Modus "Export" gestartet wird. Dabei ist es unwichtig, ob die Definition von vornherein als Export verwendet oder die Umschaltung in den Exportmodus erst im Modul SIB-T02 vorgenommen wird.
Die angebotenen Auswahlmöglichkeiten können durch markieren aktiviert werden. markiert wird durch Eingabe eines beliebigen Zeichens ungleich SPACE. Eine markierte Option wird durch die Eingabe eines Leerzeichens (SPACE) deaktiviert.
Datensatzexport     Markierung
Ein Kreuz in diesem Feld bedeutet, dass bei einem Datenexport die Datensätze der Leitdatei der aktuellen Definition in der Form, in der sie in der infra-Datenbank hinterlegt sind, in eine ASCII-Datei exportiert werden. Der Aufbau dieser Datensätze ist in den infra-Handbüchern beschrieben. Am Ende eines exportierten Datensatzes wird ein Satztrenner (siehe Feld «Satztrenner») ausgegeben.
Ein Datensatzexport ist in Kombination mit einem Felddatenexport möglich.
Felddatenexport     Markierung
Wird diese Option markiert, so werden alle Listenfelder (nicht Feldart 2 und 9), die im Programmpunkt "Listenzeilen beschreiben" innerhalb der verschiedenen Zeilentypen definiert sind, exportiert. Vorschubangaben in den Feldern «Abstand vor/nach» werden dabei nicht beachtet. Nach jedem exportierten Feld wird ein Feldtrenner angefügt. Nachdem alle Felder der verschiedenen Zeilentypen exportiert wurden, wird ein Satztrenner ausgegeben.
Bei der Kombination von Datensatz- und Felddatenexport werden zunächst alle Listenfelder (nicht Art 2 und 9) exportiert (mit Feldtrennern, ohne Satztrenner) und anschließend der komplette Datensatz aus der Leitdatei der Definition angehängt (mit Satztrenner).
Word-Steuerdatei     Markierung
Mit Hilfe dieser Option können Sie Steuerdateien erstellen, die durch das Textverarbeitungsprogramm Word von Microsoft für den Druck von Serienbriefen verwendet werden kann. Dabei werden alle Listenfelder (nicht Feldart 2 und 9), die im Programmpunkt "Listenzeilen beschreiben" innerhalb der verschiedenen Zeilentypen definiert sind, exportiert. Vorschubangaben werden ausgewertet und Zeilenvorschübe als "weiche Zeilenumbrüche" exportiert (z.B. für mehrzeilige Adressdaten). Feld- und Satztrenner werden ebenfalls berücksichtigt. Um verschiedene Steuervariablen in der Steuerdatei hinterlegen zu können, muss zwischen den Listenfeldern, die als getrennte Steuervariablen exportiert werden sollen, ein Semikolon als Textfeld definiert werden. Derartige Textfelder werden durch Aktivieren der Option "Texte exportieren" mitexportiert. Im Listenkopf können Textfelder definiert werden, die als Namen der verwendeten Steuervariablen für Word vor dem ersten Datensatz exportiert werden. Genaue Informationen über den Aufbau einer Word-Steuerdatei entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung zu MS Word.
Die Beispielliste "BEISPIEL 4" ist eine Exportdefinition zur Generierung von Word-Steuerdateien aus dem Kundenstamm.
Texte exportieren     Markierung
Diese Option entscheidet darüber, ob bei einem Felddatenexport oder dem Aufbau einer Word-Steuerdatei Listenfelder der Feldart 2 mit exportiert werden oder nicht. Bei einem Export im Word-Steuerformat wird diese Option automatisch aktiviert (siehe Feld «Word-Steuerdatei»).
Feldtrenner
Dieses Feld wird nur bei einem Felddatenexport oder einer Word-Steuerdatei ausgewertet. Soll beim Datenexport zwischen den exportierten Feldern eine Folge von Trennzeichen ausgegeben werden, so können die Trennzeichen hier angegeben werden. Es können auch ASCII-Werte als Trennzeichen eingegeben werden:
[xxx]
für xxx wird der ASCII-Wert des gewünschten Zeichens angegeben
Folgende Sonderangaben sind zulässig:
[CR]
ein Wagenrücklauf (ASCII 13) wird ausgegeben
[LF]
ein Zeilenvorschub (ASCII 10) wird ausgegeben
[FF]
ein Seitenvorschub (ASCII 12) wird ausgegeben
[WU]
ein weicher Zeilenumbruch (ASCII 11) wird ausgegeben
Dieses Zeichen wird z.B. von Word benutzt, um Steuerdateifelder für Serienbriefe mehrzeilig zu versorgen.
Satztrenner
Dieses Feld wird für jeden Datenexport ausgewertet. Die eingegebene Zeichenkette wird am Ende eines exportierten Datensatzes bzw. nach Export aller Listenfelder ausgegeben. Die Eingabe entspricht der Form des Felds «Feldtrenner» (s.o.) und ist mit einem Standard-Vorschub ((CR)(LF)) vorbelegt.
Exportdateiname
Hier wird der Name einer externen ASCII-Datei evtl. mit Laufwerk und Pfad angegeben, in die ggf. ein Datenexport mit der aktuellen Listendefinition stattfinden soll. Der eingegebene Name dient als Vorbelegung bei der Anwahl der Listendefinition in Modul SIB-T02 und kann dort geändert werden.
Daten anfügen       
Auch dieses Feld ist ein Vorbelegungsfeld für die Anwahl der Listendefinition. Bei der Eingabe von "J" für Ja wird bei einem Datenexport eine evtl. bereits existierende Datei mit dem Namen der Exportdatei nicht überschrieben, sondern erweitert. "N" für Nein löscht die Datei vor dem Export.
interne Nummer
Diese Nummer wird beim ersten Generierungslauf für eine Definition durch den Listengenerator automatisch vergeben. Aus dieser Nummer erstellt der Listengenerator die Dateinamen der infra-Steuerdateien für die Druck- und Bildschirmausgabe.
Menünummer
Wenn Sie Ihre Definition als Menüpunkt in infra:NET hinterlegen wollen, dann können Sie hier die Menünummer, unter der die Definition in infra:NET aufgerufen werden soll, angeben. Menünummern, die bereits durch infra-Programme belegt sind, können für Listendefinitionen nicht verwendet werden. Menünummern, die vom Listengenerator mit einer Listendefinition belegt wurden, können nach einer Sicherheitsabfrage mit einer anderen Definition überschrieben werden.
Der neue infra-Menüpunkt wird beim Generierungslauf freigegeben und kann dann wie ein infra-Programm durch Eingabe der Menünummer aufgerufen werden (Kapitel 9922 Listen drucken). Die Verteilermaske, in der der neue Menüpunkt aufgenommen werden soll, kann auf Wunsch nur manuell geändert werden.
automatisch starten     Markierung
Diese Option ist nur in Verbindung mit einem generierten infra-Menüpunkt sinnvoll. Ist die Option aktiviert, so wird bei der Anwahl des generierten Menüpunkts der Selektionsbildschirm übergangen und die Definition direkt gestartet. Diese Option ist für Routine-Listen, -Exporte oder -Auswertungen, bei denen keine explizite Selektion von Datensätzen notwendig ist, sondern vorbelegte Selektionsfelder (Kapitel 9921.11 Selektionsbild beschreiben) die zu bearbeitenden Datensätze eingrenzen können, interessant.
Druck aktivieren     Markierung
Wenn diese Option aktiviert ist, wird bei der Anwahl der aktuellen Listendefinition, über das Modul SIB-T02 oder einen generierten Menüpunkt, automatisch die Druckausgabe aktiviert. In Kombination mit der Option "automatisch starten" können Sie so sichergehen, dass eine Liste bei der Anwahl einer Routine-Auswertung auch wirklich gedruckt wird. Unabhängig davon, ob die Druckausgabe zuvor aktiviert war oder nicht.
Zusatzselektionen     Markierung
Wenn Sie möchten, dass bei der Anwahl der aktuellen Listendefinition Zusatzselektionen erlaubt sind, so können Sie diese Option aktivieren. Sie ist im Standard aktiviert. Wenn Sie zum Beispiel mit den infra-Anpassungswerkzeugen den Selektionsbildschirm einer Listendefinition nachbearbeiten, sollten Sie diese Option deaktivieren. Zusatzselektionen würden den geänderten Selektionsbildschirm wahrscheinlich zerstören.
(Zusatzselektionen sind in Kapitel 9922.01 Selektionsbildschirm - Listen drucken beschrieben).
Kennwort
Wenn Sie Ihre Definition vor unberechtigter Benutzung oder Veränderung schützen wollen, dann können Sie hier ein Kennwort angeben. Dieses Kennwort wird, sobald die aktuelle Definition zur Ausführung (entweder im Modul SIB-T02 oder als infra-Menüpunkt) oder zur Bearbeitung (Modul SIB-T01) aufgerufen wird, abgefragt. Ohne die Angabe des Kennworts kann die Listendefinition nicht mehr bearbeitet oder verwendet werden.
Bearbeiter
Dieses Feld ist ein reines Informationsfeld. Es wird bei der Anwahl einer Definition mit Modul SIB-T02 angezeigt. Sie können, um einem Benutzer der Listendefinition für Rückfragen die Suche nach einem Ansprechpartner zu erleichtern, hier evtl. Ihren Namenskürzel eintragen.