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9962.02 Verbotene Zeichen suchen
Bei allen Angaben von ASCII-Nummern sind nur Zeichen von 1 bis 255 zulässig bzw. die Endekennung -1 für die einzelnen Zeichen.
Zunächst gelten alle Zeichen als erlaubt, da bei erlaubte Zeichen von 0 bis 255 vorbelegt ist, es gibt also keine verbotenen Zeichen. Sollen nun z. B. nur Ziffern und Buchstaben erlaubt sein, muss bei «Erlaubte Zeichen von/bis» 48/122 eingegeben werden. Jetzt noch Leerzeichen, . und , erlauben, also bei «Erlaubte Zeichen einzeln» , 44 und 46 eingeben.
Die Zeichen : bis @ sind nicht erwünscht, ebenso [ bis ". Also muss bei «Verbotene Zeichen von/bis» 58/64 und bei «Verbotene Zeichen einzeln» 91/92/93/94/95/96 angegeben werden.
Beschreibung der Bildschirmfelder
Erlaubte Zeichen - Auswertung von/bis     Markierung
Wird "Auswertung von/bis" markiert, springt der Cursor in die Felder «von» und «bis». Dadurch kann ein Bereich von ASCII-Zeichen angegeben werden, die nicht zu den verbotenen ASCII-Zeichen gehören sollen.
Das System sieht zunächst alle ASCII-Zeichen als verbotene Zeichen an. Alle Zeichen, die erlaubt sind, müssen deshalb hier angegeben werden. Bei allen Angaben von ASCII-Nummern sind nur Werte zwischen 0 und 255 erlaubt. Bei einer Eingabe von größeren oder kleineren Werten erfolgt eine Fehlermeldung. Die Ausnahme bildet die Eingabe von -1 als Endezeichen.
von
Angabe der ASCII-Nummer des ersten Zeichens, das dem erlaubten Zeichenbereich angehört. Zum Beispiel 42 entspricht der Ziffer 1.
bis
Angabe der ASCII-Nummer des letzten Zeichens, das dem erlaubten Zeichenbereich angehört. Alle Zeichen, deren ASCII-Nummer zwischen der bei "von" angegebenen Nummer und der hier angegebenen Nummer liegen, werden daraufhin den erlaubten Zeichen zugeordnet.
einzeln
Nachdem ein Zeichenbereich angegeben wurde, der zu den erlaubten Zeichen gehören soll, können hier die ASCII-Nummern von bis zu 16 weiteren Zeichen eingetragen werden, die ebenfalls zu den erlaubten Zeichen gehören sollen. Das ist sinnvoll, wenn nur ein Teil der Zeichen aufeinanderfolgende ASCII-Nummern besitzt, so dass mit der vorherigen Bereichsangabe nicht alle erlaubten Zeichen abgedeckt werden können. Die ASCII-Nummern der noch nicht angegebenen Zeichen können hier einzeln eingetragen werden. Die Eingabe von "-1" wird als Endezeichen interpretiert.
Verbotene Zeichen - Auswertung von/bis     Markierung
Mit den folgenden Angaben können Teilbereiche der erlaubten Zeichen verboten werden. Dies ist dann sinnvoll, wenn sich entweder die erlaubten Zeichen nicht durch einen Bereich und einzelne Angaben darstellen lassen oder wenn ein Teilbereich explizit verboten werden soll, z. B. soll alles außer Buchstaben und Ziffern erlaubt sein.
Wird "Auswertung von/bis" markiert, springt der Cursor in die Felder «von» und «bis». Dadurch kann ein Bereich von ASCII-Zeichen angegeben werden, die zu den verbotenen ASCII-Zeichen gehören sollen. Bei allen Angaben von ASCII-Nummern sind nur Werte zwischen 0 und 255 erlaubt. Bei einer Eingabe von größeren oder kleineren Werten erfolgt eine Fehlermeldung. Die Ausnahme bildet die Eingabe von "-1" als Endezeichen.
von
Angabe der ASCII-Nummer des ersten Zeichens des Zeichenbereichs.
bis
Angabe der ASCII-Nummer des letzten Zeichens des Zeichenbereichs. Alle Zeichen, deren ASCII-Nummer zwischen der bei "von" angegebenen Nummer und der hier angegebenen Nummer liegen, werden daraufhin den verbotenen Zeichen zugeordnet.
einzeln
Auch hier besteht die Möglichkeit, die ASCII-Zeichen, die durch die Angabe eines Zeichenbereichs nicht abgedeckt werden konnten, einzeln anzugeben. Dazu werden die ASCII-Nummern der Zeichen in die Felder eingetragen.
Verbotene Zeichen ersetzen     Markierung
Ersetzungszeichen
Falls die Markierung aktiviert ist, werden die verbotenen Zeichen durch das Zeichen (ASCII-Nummer) im Feld «Ersetzungszeichen» ersetzt. Bei nicht aktivierter Markierung ist das Ersetzungszeichen ohne Bedeutung.
Beispiel:
Durch Plattenfehler oder fehlerhaften Datenimport stehen z.B. Zeichen mit der ASCII-Nummer 0 in Dateien, was u. a. zu Problemen bei der Online-Replikation führt. Dann können diese Zeichen z.B. durch ein Leerzeichen (ASCII-Nummer 32) ersetzt werden.
Hinweise:
  • Daten vor der Ersetzung sichern.
  • Immer zuerst ohne Ersetzen eine Suche nach den Zeichen durchführen.
  • Es werden außer den unten beschriebenen Sonderfällen bedingungslos alle verbotenen Zeichen ersetzt, auch in Schlüsselfeldern oder mitten in numerischen Feldern oder Datumsfeldern.
  • Verbotene Zeichen in der Parameterdatei (Datei 1) werden beim Parameter P910 nicht ersetzt.
  • Verbotene Zeichen in der Merkmalleistendatei (Datei 20) werden im Feld «DDeintrag» (ab Pos. 75) nicht ersetzt.
  • Das Paragraphenzeichen § (ASCII-Nummer 21) darf zumindest in der Verkaufsstatistik nicht ersetzt werden, da es dort als reguläres Zeichen für Schlüsselfelder verwendet wird (Datei 48).
    Dies gilt ebenso für die zugehörigen Auskunftsdefinitionen in Datei 78.
  • Tabulatoren (ASCII-Nummer 9) oder Zeilenvorschub (ASCII-Nummer 10) werden ggf. in Texten verwendet, daher Vorsicht beim Ersetzen je nach Datei.
Beschreibung der Ausgabe
Die Stellen innerhalb der Dateien, an denen das gesuchte Muster gefunden wird, werden im folgenden Bildschirm aufgelistet:
Spalte 1
Dateiname
Name der Datei, in der ein verbotenes Zeichen gefunden wurde.
Spalte 2
Satznummer
Angabe der internen Satznummer des Datensatzes, in dem ein verbotenes Zeichen gefunden wurde.
Spalte 3
Schlüssel
Der Schlüssel, über den der Datensatz eindeutig identifiziert wird, wird angegeben. Je nach Datei kann es sich hier auch um einen zusammengesetzten Schlüssel handeln. In diesem Fall werden die einzelnen Schlüsselteile durch "/" getrennt aufgezeigt.
Spalte 4
Pos.
Angabe der Position im Datensatz, an der das verbotene Zeichen  gefunden wurde.
Spalte 5
Muster
Die ASCII-Nummer des gefundenen verbotenen Zeichens wird angezeigt.