[Configuration]
ServerIPAddress: 000.000.000.000[Portadresse]
TCP/IP-Adresse des Datenbankserver-Computers, z.B.: 191.125.47.29
Falls notwendig (siehe weiter unten) kann auch eine vom Default abweichende Portadresse angegeben werden. Default ist die Portadresse 135.
Die TCP/IP-Adresse des Datenbankservers wird ermittelt bzw. eingestellt über: "Start / Einstellungen / Systemsteuerung / Netzwerk / Protokolle / TCP/IP / Eigenschaften, IP-Adresse" am Datenbankserver-Computer.
Werden im Netzwerk bestimmte TCP/IP-Ports durch eine Firewall blockiert, kann es zu Kommunikationsproblemen zwischen Client und Server kommen. In diesem Fall muss durch den Netzwerkadministrator eine freie statische nicht-blockierte Port-Adresse für die Kommunikation zwischen infra-Client und infra-Datenbankserver vergeben werden. Diese Port-Adresse wird in eckigen Klammern direkt hinter der IP-Adresse des Datenbankservers (also ohne Leerzeichen dazwischen) angegeben (zum Beispiel "ServerIPAddress: 191.125.47.29[4144]).
Bei vom Default (135) abweichender Portadresse muss am Server die Port-Adresse in der Registry unter dem Schlüssel \HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\infra.NET\Server\DataBase\Default als DWORD-Wert "Port" eingetragen werden.
ClientTimeout: 5
Timeout, wenn keine Antwort
Der Wert für den ClientTimeout werden von der RPC-Schicht des Betriebssystems ausgewertet und bestimmt die Wartezeit, die der Datenbank-Client nach einem Auftrag auf die Antwort des Datenbankservers warten darf, bevor ein eventuell aufgetretener Verbindungsfehler gemeldet wird. Der angegebene Wert darf sich zwischen 0 und 10 bewegen:
0 für Minimum (nicht zu empfehlen)
5 für Default (mittlerer Standard-Wert)
9 für Maximum (z.B. bei Remote-Verbindungen)
10 für Timeout ausgeschaltet (nicht zu empfehlen)
DebugTimeout: milliseconds (Default: 0)
Mit dieser Einstellung kann das Zeitverhalten der Datenbankzugriffe über die Client/Server-Datenbankverbindung protokolliert werden. Im Unterschied zur Server-Protokollierung (DebugTimeout in Registry) werden hier nicht die reinen Verarbeitungszeiten der Datenbank, sondern die tatsächlichen Antwortzeiten (inklusive Netzwerkperformance) berücksichtigt. Dabei werden alle Zugriffe, deren Antwortzeit größer oder gleich des hier eingestellten Schwellenwertes in Millisekunden (1000=1Sekunde) ist, in der Sitzungs-LOG-Datei protokolliert. Es ist zu beachten, dass die minimale Auflösung des verwendeten Systemzeitmessers 15ms beträgt, d.h. Zugriffe, die kürzer als 15ms dauern, werden mit 0ms gemessen und können somit nicht explizit protokolliert werden.
Diese Einstellung dient ausschließlich Analysezwecken und erzeugt unter Umständen sehr viele LOG-Einträge.
Daher sollte im Dauerbetrieb kein niedriger Schwellenwert eingestellt werden bzw. die Einstellung sollte nach der Analyse wieder deaktiviert werden.
Beispiel:
[Configuration]
DebugTimeout: 200
Beispiel eines Protokolleintrags:
07-02-2007 10:32:00 0 SDBCLSRV 0 Select duration: 0.065s
NoClientUpdate: Yes
Dieser Eintrag verhindert, dass die Client-Dateien KO.DAT und SIBDD.BIN einer Datenquelle aktualisiert werden, wenn festgestellt wird, dass die Dateien nicht mit den Server-Dateien übereinstimmen. Im Normalfall sollte dies allerdings vermieden werden, da ein Abschalten der Aktualisierungsfunktionen unter Umständen (zum Beispiel bei der Euroumstellung) zu inkonsistenten Daten führen kann.