[MegText TN1]
Steht im APPLFRAME-Dialog beim Dialog selbst. Für jeden Textbaustein, der in einem Textfeld bearbeitet werden soll, muss eine eigene Sektion eingetragen werden. Über den Namen, im Beispiel "TN1", kann das Lesen des Satzes bei entsprechenden Feldeingaben veranlasst werden (s. FetchText in der MegField-Sektion und als Beispiel für den Einsatz von Textfenstern das Programm PDV111).
MegText-Einträge dürfen nicht in Lookup-Sektionen verwendet werden.
Im Modus Suchen werden die Textbausteine nicht berücksichtigt.
Die Dateikoppelungen zwischen dem Parent und der Textedatei müssen in der Datei 78 definiert sein.
Mehrsprachige Texte
Mehrsprachige Texte werden über das Sprachkennzeichen gesteuert. Sofern das Feld Bestandteil des bearbeiteten Datensatzes ist, z.B. im Kundenstamm, erfolgt die Koppelung wie bei jeder anderen Datei. Bei einer Änderung des Kennzeichens wird der Text neu gelesen. Änderungen, die vorher im Textfenster vorgenommen wurden, gehen verloren.
Falls wie bei teilebezogenen Texten Textkonserven zu einem Teil in vielen Sprachen existieren können und je nach Sprachkennzeichen in den Aufträgen gelesen werden, bietet infra:NET die folgende Lösung an:
Das Sprachkennzeichen wird über ein spezielles Feld eingegeben, das über den Datenpuffer laut Eintrag BUFFERLANGUAGE in der Sektion MEGGENERAL angesprochen wird (siehe Dialog 11 in 111 Teilestamm bearbeiten). Dieses Feld sollte als Auswahlliste mit Eingabemöglichkeit realisiert werden. Bei jeder Änderung im Feld «Sprachkennzeichen» werden die zugehörigen Texte gespeichert, so dass nacheinander z.B. der deutsche, der englische und der französische Text eingegeben werden kann. Jedes neu eingegebene Sprachkennzeichen wird in der GUI-Datei (s.o.) in der Sektion LANGUAGEIDENT gespeichert. Damit die bisher verwendeten max. 30 Sprachkennzeichen auch verwaltet werden können, müssen beim Feld «Sprachkennzeichen» folgende Einträge vorgenommen werden:
[GuiCBControl]
CBCreate=CBpMegInitSprKz
CBFocusOut=CBpMegFieldSprKz
CBActivate=CBpMegFieldSprKz
CBSelect=CBpMegFieldSprKz
Die Dateikoppelungen zwischen dem Parent und der Textedatei in der Datei 78 müssen für das Sprachkennzeichen anstelle der Kennung "K" (Konstante) den Eintrag "G" gefolgt von "GV_sprkzmegas" (globale Variable) besitzen, z.B. wie bei der Koppelung von Datei 6 mit Datei 46.
Beim Textfeld selbst muss entweder die Sektion [GuiCBControl] mit CBBufferChanged=CBpMegField stehen oder beim Dialog selbst existiert die entsprechende Sektion GuiCBText.
In der Sektion MEGTEXT sind die folgenden Einträge zulässig:
Buffer = 46
Buffer-Index, der beim Eingabefeld für den Textbaustein angegeben werden muss (siehe Sektion [GuiText]).
BufferFormular = 460
Buffer-Index, der bei den "Wo Drucken" - Feldern für den Text angegeben werden muss.
DefaultFieldValue = Vorbelegung erste Textzeile
Beim Erfassen eines Datensatzes wird das Textfeld mit dem angegebenen Text vorbelegt.
DefaultFieldValue-Wo = Vorbelegung der Markierungen zum Text
Alle Markierungen zu noch nicht genutzten Texten, zum Beispiel leerer Kopftext im Register "Texte" des Programms "411 Kundenstamm bearbeiten", werden laut dieser Einstellung vorbelegt. Ohne entsprechende Angaben sind alle Markierungen nicht gesetzt. Die zulässigen Angaben hängen von der Art der Textkonserve ab. Die Reihenfolge wird durch die Nutzung des Puffers bestimmt, der mit "BufferFormular" in der MEGTEXT-Sektion festgelegt wurde. Zum Beispiel müssen bei Verkaufstexten für Teile in "Teilestamm bearbeiten" die Angaben "DefaultFieldValue-Wo=BLRAG" hinterlegt werden, damit alle Markierungen gesetzt werden und für Fertigungsauftragstexte "DefaultFieldValue-Wo = KLMR". Die entsprechenden Buchstaben können der Dateibeschreibung für Datei 46 (TEXTE1.DAT) entnommen werden.
Ein "-" steht für "keine Markierung".
Beispiel
Soll bei Fertigungsauftragstexten die Laufkarte nicht markiert werden, ist anzugeben:
DefaultFieldValue-Wo = -LMR
Sollen teilebezogene Texte für den Verkauf nur auf der Rechnung erscheinen, ist anzugeben:
DefaultFieldValue-Wo = --R--
Hinweis
Es müssen immer alle Markierungen komplett vorbelegt werden. Angaben wie "DefaultFieldValue-Wo = --R" führen gegebenenfalls zu falschen Anzeigen und zufälligen Vorbelegungen.
Delete = No (Default)
Mögliche Eingaben:
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Yes
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Die Textkonserve wird zusammen mit dem Leitsatz gelöscht, wenn über das Menü BEARBEITEN - LÖSCHEN gelöscht wird.
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Q
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Es wird gefragt, ob die Konserve mitgelöscht werden soll.
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No
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Die Textkonserve bleibt erhalten (Default).
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Modify = Yes
Ändern erlaubt J/N, analog zu MegLookup-Sektion.
NotFoundMsg = MKEY(Key)
Meldungsschlüssel bei fehlenden Bausteinen analog zu MegLookup-Sektion.
Parent = TSS,1
Verweis auf die Leitdatei, analog zu MegLookup-Sektion.
Path = 1
Sortierfolge, nach der auf die Datei zugegriffen werden soll.
Required = Yes
Required = Warning
Required = No
Textkonserve muss da sein, kann fehlen (mit Meldung) oder kann fehlen ohne dass eine Meldung ausgegeben wird. Analog zu MegLookup-Sektion.
Table = 46
Datei-Index für die Datei, in der der Text gespeichert wird.
Unlocked = Yes (Default: No)
Falls ein Register über den Eintrag "LockedDialogs" gesperrt ist (zum Beispiel das Grunddatenregister in "111 Teilestamm bearbeiten"), kann über diesen Eintrag (=Yes) die Texteingabe freigeschaltet werden, also zum Beispiel die Eingabe des teilebezogenen Textes im Grunddatenregister. Auch bei Datensätzen, die nur von einem Benutzer geändert werden können (siehe LockField-Eintrag in [MegRoot]-Sektion), wirkt die Unlocked-Angabe analog zu den Feldangaben, die unter "LockedFields" in Sektion [MegGeneral] zur Eingabe freigegeben sind.
