infra:NET Expert
 
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1.1 INI-Einstellungen
Durch verschiedene Einträge in Sektionen der Datei Sibpps.ini werden die erforderlichen Konvertierungen für Sprachkennzeichen, Währungskennungen, Umsatzsteuer-Identnummern, Ford_Verbindl_SZ, MWST-Sätze und die Konvertierung von alphanumerischen Kundennummern gesteuert. Nachfolgend sind die erforderlichen Einträge beispielhaft abgebildet:
[AUF465]
EUUSTKZ = Yes (Default: No)
Die Einstellung wird nur bei der Finanzbuchhaltung Varial wirksam und dient dem Bilden der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer in Varial
In der Default-Einstellung (No) werden die infra-Felder "EULand" (Datei 41 Feld 59) und "EUUstId" (Datei 41 Feld 60) auf die zugehörigen Varial-Felder "EU-UST-ID_Land_KZ" und "EU-UST-ID-Nr" abgebildet.
Mit dem Eintrag (Yes) wird das infra-Feld "EUUstId (Datei 41 Feld 60) auf die Varial-Felder "EU-UST-ID_Land_KZ" und "EU-UST-ID-Nr" aufgeteilt.
Beispiele
EUUSTKZ = Yes muss verwendet werden, wenn die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (zum Beispiel "DE12345678") in infra:NET nur im Feld "EUUstId" (Datei 41 Feld 60: "DE12345678") steht.
EUUSTKZ = No (Default) kann verwendet werden, wenn die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (zum Beispiel "DE12345678") in infra:NET aufgeteilt ist auf die Felder EULand (Datei 41 Feld 59: "DE") und EUUstId (Datei 41 Feld 60: "12345678").
[AUF465]
KDFIBU = Yes (Default: No)
Siehe „INI-Einstellungen“ im Kapitel „1.2 Verkauf (AUF)“.
WAEHKZ-CCC = NNN
Die Einstellung wird nur bei der Finanzbuchhaltung Varial wirksam und dient zur Abbildung des infra-Feldes "Währung" (alphanumerisch) auf die Varial-Währungsnummer (numerisch).
Die Zeichenkette CCC steht für das infra-Feld "Währung" (Datei 41, Feld 37). Sie wird durch den INI-Eintrag auf einen numerischen Wert NNN abgebildet. Den Währungen, für die kein INI-Eintrag vorhanden ist, wird als Währungsnummer der Default-Wert "000" (3-stellig) zugewiesen.
Beispiel
WAEHKZ-USD = 001
[AUF417]
SPRKZ-CCC = NN (Default: 00)
Gilt auch für M465.
Die Einstellung wird nur bei der Finanzbuchhaltung Varial wirksam und dient zur Abbildung des infra-Feldes "Sprachkennzeichen" (alphanumerisch) auf den Varial Sprachenschlüssel (numerisch).
Die Zeichenkette CCC steht für das infra-Feld "Sprachkennzeichen“ (Datei 41, Feld 36). Sie wird durch den INI-Eintrag auf einen numerischen Wert NN abgebildet. Den Sprachkennzeichen, denen kein INI-Eintrag zugeordnet ist, wird als Sprachenschlüssel der Default-Wert "00" (2-stellig) zugewiesen.
Beispiel
SPRKZ-ENG = 01
SPRKZ-FRA = 02
Ford_Verbindl_SZ-CCN = N (Default: 0)
Die Einstellung wird nur bei der Finanzbuchhaltung Varial wirksam und dient dem Bilden der Tageskontenlogik in Varial.
Die Zeichenkette CC steht für das EU-Länderkennzeichen (Datei 41 Feld 59). Falls dieses Feld leer ist, wird CC nicht übergeben. Der zweite Eintrag N steht für das Mehrwertsteuerkennzeichen (Datei 41 Feld 38). Dieser zusammengesetzte Eintrag wird in einen numerischen Wert N abgebildet. Falls kein gültiger Wert als Ford_Verbindl_SZ angegeben wurde, wird der Default-Wert „0“ (1-stellig) zugewiesen.
Beispiel
Ford_Verbindl_SZ-DE1 = 0
Ford_Verbindl_SZ-1 = 0
STEUERNR-CCN = NNN (Default: ***)
Die Einstellung wird nur bei der Finanzbuchhaltung Varial wirksam und dient dem Bilden der Steuersatznummer in Varial.
Die Zeichenkette CC steht für das EU-Länderkennzeichen (Datei 41 Feld 59). Falls dieses Feld leer ist, wird CC nicht übergeben. Der zweite Eintrag N steht für das Mehrwertsteuerkennzeichen (Datei 41 Feld 38). Dieser zusammengesetzte Eintrag wird in einen numerischen Wert NNN abgebildet. Falls kein gültiger Wert als Währungskennzeichen angegeben wurde, wird der Default-Wert „***„ (3-stellig) zugewiesen.
Beispiel
STEUERNR-DE1 = 001
STEUERNR-1 = 001
[AUF417-VAR]
Analysecodes = d0Fi0, d1Fi1,...., d9Fi9                       (kein Default)
Mit dieser Einstellung werden die Angegebenen Felder als Analysecodes 0 bis 9 für die Sachbuchungen an Varial übergeben. Dabei bedeutet dn die Dateinummer (erlaubt ist zur Zeit nur 41). „F“ ist Konstante (trennt Datei- und Feldnummer) und im ist die Feldnummer in der Datei.
Beispiel:
Analysecodes = , ,41F28 ; Auftragsart als Analysecode 2 (0, 1 und ab 3 werden nicht übergeben) 
AnalysecodesOP = d0Fi0, d1Fi1,...., d9Fi9                   (kein Default)
Mit dieser Einstellung werden die Angegebenen Felder als Analysecodes 0 bis 9 für die offenen Posten (je Beleg) an Varial übergeben. Dabei bedeutet dn die Dateinummer (erlaubt ist zur Zeit 41), „F“ ist Konstante (trennt Datei- und Feldnummer) und im ist die Feldnummer in der Datei.
Beispiel:
AnalysecodesOP = 41F40 ; Vertreter als Analysecode 0 (ab 1 werden nicht übergeben) 
ConnectionString = Verbindung zur SQL-Datenbank (VWE)                (kein Default)
Mit dieser Einstellung wird die Übergabe an die VEIS-SQL-Datenbank aktiviert.
Beispiel für Verbindung zur Microsoft SQL Server
ConnectionString="Provider=SQLOLEDB;Data Source=CA-ACER\SQLEXPRESS;Integrated Security=SSPI;Initial Catalog=infra" ; Einschalten der SQL-Uebergabe in die infra SQL-DB
DatumGutschrift = 1; (Default: 0)
Mit der Einstellung 1 wird das Schnittstellenfeld Taxdatum bei einer Gutschrift aus dem Liefertermin im Auftragskopf (Datei 38, Feld 28) übergeben, sofern dort ein Termin steht.
Falls kein Datum angegeben ist, wird das Gutschriftdatum aus der Rechnungsausgangsdatei verwendet.
Hintergrund: Varial konnte Gutschriften mit einem Mehrwertsteuersatz von 19% und einem Rechnungsdatum größer 30.06.2020 nicht einlesen. 
IPS = IPS-Steuerungsdateiname; (Default = 417-VAR)
Mit dieser Einstellung kann die IPS-Standartsteuerungsdatei mit der SQL-Anweisung für die Übergabe durch eine individuelle IPS-Steuerungsdatei ersetzt werden. Der Dateiname darf nicht mit der Extension „.IPS“ angegeben werden.
MahnungBrief = Y; (Default = N)
Mit dieser Einstellung wird das schriftliche Mahnen mit einem Brief vorbelegt.
SonderZahlungsweg = Fi; (kein Default)
Mit dieser Einstellung kann, falls die Zahlungsart nicht Bankeinzug ist (D41,F58), die Zahlungsart aus einem Anwender-Feld Fi aus dem Kundenstamm an Varial übergeben.
SysLog = 1                  (Default = 0)
Mit dieser Einstellung werden die SQL-Anweisungen in der Stationslogdatei protokolliert.