1.7 Aufbau der Steuerdatei (MOVE.INF)
Die Steuerdaten beschreiben für jede Satzart laut Erkennungsdatei, wie die Übergabedaten zu behandeln sind.
Hinweis: Die Angaben müssen jeweils an der aufgeführten Position beginnen. Leerzeichen werden meistens falsch interpretiert
PIS
Inhalt
1
Blocknummer, für die die restlichen Angaben gelten. Die Zuordnung Satzart zu Blocknummer erfolgt über die Erkennungsdatei
Oder Kommentarzeile wenn erstes Zeichen ein ‘*’ ist
9
Ziel-Datei, z.B. 041 für Kundenstamm oder:
0
Bezug zum aktuellen Satz der Übergabedatei
255
Programmpuffer strErf, Aufbau s.u.
Fxx (interne Felder, nur bei Quelldatei! S.u.)
Rxx (Rechenfelder, s.u.)
Ixx (Individualfelder, s.u.)
17
Ziel-Position
Direkt (z.B. 723) oder als Feldnummer (z.B. F17, Bezug ist Zieldatei)
25
Ziel-Länge
Direkt, durch Feldbezug bei Ziel-Position oder durch Ziel-Formatangabe.
33
Ziel-Format
Cx oder Nx.y oder schon durch Feldbezug bei Ziel-Position.
Mit Idateiindex kann auch die Satzlänge laut DD abgerufen werden, z.B. I6 für Länge laut Datei 6. Bei den internen Feldern (Fxx, Rxx und Ixx) nicht zulässig!
Siehe Beispiel zu Sonderbehandlung 229, in dem die Puffer für die Auftragsposition in internen Feldern zwischengespeichert werden.
41
Quelldatei analog zu Zielangabe an Position 9
49
Quell-Position analog zu Zielangabe an Position 17
57
Quell-Länge analog zu Zielangabe an Position 25. Wenn Position + Länge über die Satzlänge hinausgehen wird der Rest des Satzes verwendet. Beispiel: Übergabesatz hat Länge 100. In Quelle steht Position 90 und Länge 20. Es werden die letzten 11 Stellen verwendet. Prinzip gilt auch beim Auslesen von Zielangaben, wenn die Angabe z.B. bei Vergleichsoperatoren benutzt wird.
65
Sonderbehandlungsnummer mit Parameter
3-stellig, ggf. mit angehängtem Parameter (durch Komma getrennt). Die Parameter je Sonderbehandlung sind im Kapitel „Sonderbehandlungsnummern“ erklärt.
Hinweis: Die maximale Länge der Sonderbehandlungsnummer inklusive Parameter ist durch die Angabe im Programmparameter „P448“ an Position 29 festgelegt. Im Standard steht dort 60, davon gehen 4 Zeichen für die Sonderbehandlungsnummer und ein Komma weg, bleiben also 56 Zeichen für den Parameter
 
Als Ziel- bzw. Quelldatei können auch Rechenfelder angegeben werden. Rechenfelder werden durch “Rxx” angegeben, wobei xx die Nummer des Rechenfeldes ist. Bisher sind die Rechenfelder 01 bis 20 verfügbar. Rechenfelder können beschrieben und gelesen werden. Operationen von einem Rechenfeld in ein anderes sind erlaubt. Es sind nur numerische Vergleiche mit Rechenfeldern erlaubt! Rechenfelder werden intern durch die Satzpuffer 901 bis 920 abgebildet; Position und Länge sind egal; beim Auslesen wird nicht formatiert (muss durch Sonderbehandlung oder Zielfeld erfolgen!).
Quelldaten können auch interne Felder sein. Sie werden durch die Quelldateiangabe “Fxx” angesprochen. Werden auch noch Position und Länge angegeben, gilt der entsprechende Ausschnitt aus dem Feld als Quelle.
Nicht zu verwechseln mit den Angaben Ffeldnummer (z.B. F3), um anstelle einer Position Bezug auf das DataDictionary einer Datei aus der Dateispalte zu nehmen.
Die Felder werden durch die Sonderbehandlung 902 gefüllt (siehe unten), mit der aus dem eingelesenen Satz in Anführungszeichen eingeschlossene Zeichenketten in Felder zerlegt werden können.
Diese Felder können dann als “Fxx” in der Quellangabe verwendet werden.
Außerdem gibt es noch interne Felder, die durch “Ixx” angesprochen werden. Interne Felder sind Character-Felder und können auch positionsweise angesprochen werden.
ACHTUNG:
Interne Felder haben IMMER die Länge 9999, d.h. für Vergleiche müssen immer Pis und Länge angegeben werden, sonst ist der Vergleich nie wahr!