2.2 Ablauf bei Konvertierung Lieferant und Lieferkonditionen
Über den Selektionsschirm können Lieferantenstämme (Datei 100) und Konditionen (Datei 118 und 119) getrennt oder in einem Lauf konvertiert werden.
Der Lieferantenstamm zum alten Einkauf (vor Version 5.4) kann nur manuell umgestellt werden bzw. wird bei Umstellung auf Hauswährung mitbehandelt (Währung wechselt auf Euro).
Die Konditionen zum alten Einkauf (vor Version 5.4) werden bei Umstellung auf Hauswährung mitbehandelt.
Für den neuen Einkauf gilt sowohl im Lieferantenstamm als auch in den Konditionen: Es werden nur Sätze konvertiert, die vorher als Währung eine Eurowährung laut INI-Datei (Sektion [EURO]) bzw. Leerzeichen besitzen. Dies gilt auch für den Eintrag der Doppelauszeichnungswährung. Diese Währung, die auf Listen über einen modifizierten Druckoperator „V:“ ausgewertet werden kann, wird mit der alten Landeswährung versorgt. Ansonsten analog zu Kundenumstellung.
Ab Version 5.6a werden auch die Felder 53 und 54 im Lieferantenstamm bzw. 13, 15, 17 und 19 in der Lieferkonditionendatei (Datei 119) umgerechnet, sofern es sich bei den Zu-/Abschlagsangaben um Beträge handelt. Dies wird über den zugehörigen Zu-/Abschlagstyp aus der INI-Datei ermittelt (Sektion [PRICE], ZuAB-...).
Über neue Felder im Lieferantenstamm können Lieferanten für die Eurokonvertierung zu einem bestimmten Stichtag präpariert werden, siehe M711.
Fehler werden in der Protokolldatei SIBEURO.LOG im Protokollverzeichnis abgelegt und sind mit „****“ besonders gekennzeichnet. Es können nur maximal 1000 Staffelpositionen je Kondition vorhanden sein, andernfalls wird ein Fehler gemeldet. Bei größeren Konditionen bitte mit sib in Verbindung setzen. Der Grund für die Beschränkung liegt darin, dass Wertfelder Bestandteil des Pfades sind und daher nicht einfach konvertiert werden können.
Falls bei der Umstellung Fehler auftreten, ist im Normalfall eine Rücksicherung unumgänglich. Nur der sehr erfahrene Systembetreuer sollte gezielt einzelne Formatierungs- oder Datenbankfehler nacharbeiten.
Ablauf:
-
Im Echtlauf werden je nach Selektion die Dateien 100 (EKA-LIF.DAT), 118 (EKA-KOKO.DAT) und 119 (EKA-KOST.DAT) gesperrt
-
Bei der Konvertierung werden zunächst die Lieferantenstammsätze und dann die Konditionen aus 714 behandelt
