3 Allgemeines und Fragen
  • Die Selektion des Starttermins erfolgt nicht direkt über die von/bis-Eingaben, sondern indirekt über die Perioden, die sich aus diesen Eingaben ergeben. Je nach Periodisierung können also gleiche Selektionseingaben unterschiedliche Auswirkungen haben. Keine Periodisierung bewirkt Eintrag "00000000" bei Periode.
  • Der Spielraum aus dem Auftragskopf kann per Selektion erhöht / vermindert werden. In der Arbeitsdatei werden beide Spielräume gehalten. Bei Übernahme in FA-POS wird der korrigierte Spielraum übernommen. Bei Änderungen im Dialog werden beide Spielräume gleichgesetzt!
  • Locksystematik (alles SINGLE): Parameter P552 Programm darf nur einmal laufen! Entsperren bei clos, da Datei auf bleibt.
Kopfsatz: Bei Auswahl, Übergabe, Verwerfen. Freigabe, wo nötig, über U12unlock FA-POS. Immer gesperrt, außer bei Fehlteilprüfung und Liste. Entsperren nicht nötig, da zwischen Sperre und Update nur Abbruch liegen kann (clos).
Disposition: Nur bei Übernahme gesperrt. Entsperren nicht nötig, da zwischen Sperre und Update nur Abbruch liegen kann (clos).
Arbeitsdatei: Immer gesperrt außer bei Auswahl, Fehlteilprüfung und Liste. Entsperren nicht nötig, da zwischen Sperre und Update nur Abbruch liegen kann (clos).
  • Bausteine: 
    ZR*.*  Für Zeitrechnung
    WM*.* Kapazitätsprüfungen
  • V-Zeilen
  • Angaben bei Vorgängerbeziehung gelten für diesen Vorgänger. Bsp: Position 60 verweist auf 20 (Beginn nach 50 Stück). Bei Position 20 muss dann stehen: Nachfolger 60 (Beginn nach 50 Stück). Die "Überlappungsangaben müssen also übereinstimmen und es wird immer vorwärts gedacht.
  • Werden V-Zeilen erfasst, werden die "Überlappungsangaben" in der A-Zeile ignoriert.
  • Die Überlappungen in der A-Zeile wiederum gelten vor der Übergangszeit!
  • Nachteil, dass somit Übergangszeiten bei Verwendung von V-Zeilen immer ignoriert werden und somit immer als Arbeitszeit in der V-Zeile selber aufgeführt werden müssen. Besser wäre Berücksichtigung der Übergangszeit, wenn nichts in V-Zeile steht.
  •  V-Zeilen heben die "natürliche" Folge nach Positionsnummern auf. Hat eine Position V-Zeilen, so erhält die nächste Position den Auftragsecktermin als Start, falls noch kein Verweis darauf existiert. Beispiel: 10/20/30 mit Nachfolger 60/40 hat keinen Vorgänger, beginnt also zur selben Zeit wie 10.
  • Existieren mehrere Verweise auf einen Arbeitsgang, gilt der größte / kleinste Termin. Bei Vorwärtsterminierung wird immer nur der maximale Termin gespeichert (siehe U2vn$(200) und U2pos% (200)). Bei Rückwärtsterminierung speichert man alle Starttermine der Arbeitsgänge, die verweisen und die Position, auf die verwiesen wird. Wird die Position erreicht, so ermittelt eine Schleife aus den Überlappungsangaben zu dieser Position den kleinsten Termin und für die Dehnerei die zugehörige Übergangszeit.
  • Überlappungsangaben im letzten Arbeitsgang ergeben falsche Ecktermine!
  • Bei Endtermin "999999" wird automatisch vorwärts terminiert.
  • Für Materialentnahmetermin gilt Termin aus A-Zeile bzw. Kopf. Falls Termin vor Tagesdatum liegt wird Tagesdatum genommen. Konfigurierbar, ob statt Kopftermin der Planstart des 1. Arbeitsganges genommen werden soll.
  • Falls nochmals terminiert wird, gelten die Kopftermine aus dem letzten Lauf (auch Spielraum, Terminierungsart und Priorität).
  • Der Pfad 3 wird nur für die Verfügbarkeitsprüfung benötigt (s.o.). Erst nach Simulation versorgen (bei M- und E-Zeilen), ansonsten immer auf SPACE lassen. Lager wird nur versorgt, falls in P552 lagerweise Prüfung eingestellt ist.
  • Für simulierte Arbeitsgänge wird in der Datei FA-POS das Feld 103 mit "1" für simuliert belegt und die Faktoren für Maschine und Gruppe sowie die zugehörigen Termine als Minutenzahl gefüllt. Somit weiß das Kapazitätsmodul immer, ob ein Arbeitsgang berücksichtigt werden soll oder nicht. Bei der Übernahme in die Arbeitsdatei werden die ursprünglichen Kapazitätsfeldinhalte gerettet (ab Feld Merkmal 2) und mit Leerzeichen gefüllt. Sie können somit beim Verwerfen der Simulation wieder zurückgenommen werden (nur für bereits terminierte AG relevant, da für erfasste AG ja noch keine Einträge existieren). Sollen Aufträge nochmals neu simuliert werden oder nach Änderungen im Dialog, werden die Felder in der FA-POS-Datei wieder leergefegt.
  • Die neu ermittelten Ecktermine beinhalten jeweils die Übergangszeit des letzten Arbeitsganges.
  • Für die Kapazitätsprüfung wird der Zeitraum laut Feld 127 in FA-POS übergeben. Dort steht, welches der jeweils 3 Terminfelder als Start bzw. Ende angesehen werden soll.
  • Wird mit maximaler Kapazität terminiert, so erfolgt der Aufruf des Zeitrechnungsmoduls mit der entsprechend verkürzten Dauer. Die Faktoren für die Belegung werden aber mit der Originaldauer berechnet.
  • Termine werden ohne Berücksichtigung der Uhrzeit auf Überschreitung mit dem Tagesdatum bzw. den Auftragseckterminen geprüft. Die Uhrzeit wird aber bei Übernahme der Kopftermine mitabgestellt (evtl. Konflikt möglich).
  • Fehlerbehandlung erfolgt immer mit RETURN xxxx. Falls am Bildschirm noch keine "echte" (evtl. nur Y0000nn) Fehlermeldung ausgegeben wurde, erfolgt dies auf dem Ausdruck.
  • Terminierungsschwächen:
  • vorwärts, letzter AG mit Übergangszeit in Tagen ergibt immer Tagesende (z.B. 15.00 + 1 Tag = 18:00, da Feierabend). Ab da rückwärts ergibt aber einen vollen Tag weniger, dann geht’s los (also 18:00 Vortag).
  • Abgleich liefert Termine, die bei ungünstiger Konstellation bei späterer Prüfung eine Überlastungsmeldung bewirken können ("stufige" Fläche wird genutzt, aber der errechnete Faktor für Belegung ergibt das "Durchschnitts-Rechteck").
  • Vorgänger/Nachfolgerbeziehungen prüfen bei Abgleich (Term.art 4)
  • Nur Kapazitätsprüfung oder nur Materialverfügbarkeitsprüfung geht nicht.
  • Bei Terminierungsart 4 mit Abgleich evtl. fix Plantermine für Kapazität nehmen.
  • Dehnen und Abgleich wäre sinnvoll?
  • Rückwärts und Dehnen vergibt Plantermine von hinten (sinnvoll ??)
  • Beim Dehnen vorwärts auch Spätesttermine vergeben, analog rückwärts
  • Evtl. abweichende Termine kennzeichnen (zu FA-Bestand oder letztem Lauf)
  • Möglichkeit alle FA-POS-Sätze mit Status 15 zurückzunehmen (oder über 535?). Oder nur löschen in Arbeitsdatei???
  • Start vor Tagesdatum bei rückwärts, automatisch wieder vorwärts?
  • Bei vorwärts spätester Endtermin überschritten, rückwärts ab da?
  • Evtl. Pfade anders versorgen oder definieren (schneller!)
  • Terminierungsart rückwärts/vorwärts und je nach Endtermin
  • Lösungsvorschlag für Konflikte