4 Aufbau Schnittstellendatei
Das Vorbesetzen der Rückmeldedaten erfolgt aus der eingestellten Datei. Bei der Datei handelt es sich um eine sequentiell ASCII-Datei, die Satz für Satz gelesen wird. Anhand der Satzart wird entschieden, ob der Satz verarbeitet wird oder nicht. Unbekannte Satzarten werden als Kommentar betrachtet (??). Als Kommentarzeichen wird „*“ benutzt, auch bei fehlerhaften Sätzen, die in der Übergabedatei erhalten bleiben, aber mit dem Kommentarzeichen versehen werden.
Die Satzarten, die in Feld1 zurückgegeben werden, können von den Internen Satzarten abweichen. Sie werden über den Programmparameter P575SA eingestellt. Die Defaultwerte sind:
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" "
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E-Zeile Kopf
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E
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E-Zeile weiteres Erzeugnis
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M
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M-Zeile Material
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A
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A-Zeile Arbeitsgang
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K
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K-Zeile Kosten (noch nicht realisiert )
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Der Name und der Pufferaufbau der Stapeldatei kann ebenfalls eingestellt werden. Der Name über P575 ist Default "FST575RU.UEB". Der Pufferaufbau ist identisch mit dem Puffer der Rückmeldedatei.
Es gibt 90 Felder, deren Bedeutung denen der Rückmeldedatei entspricht. Lediglich die Felder 1+2 haben eine abweichende Bedeutung. Die Feldnummern können durch den Programmparameter nicht verändert werden. Ihre Position und ihre Länge können jedoch verändert werden. Es sind dann die Parameter P575S1 - P575S4 anzulegen und für alle 90 Felder Position und Länge einzutragen. Die Werte werden im Array bde% abgestellt. Es findet keine Plausibilitätsprüfung statt.
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Parameter
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Felder
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Position
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Länge
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P575S1
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1-24
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C3
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C2
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P575S2
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25-48
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C3
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C2
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P575S3
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49-72
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C3
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C2
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P575S4
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73-90
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C3
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C2
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Es kann ebenfalls eingestellt werden, über welchen Pfad der Rückmeldedatei die Vorbesetzung des "Erfassungspuffers" erfolgen soll. Das Lesen der Datensätze kann über die Auftrags-Nummer oder die Referenz-Nr. erfolgen (siehe P575SA).
Wichtig:
Es werden immer folgende Felder nach dem Lesen geprüft:
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Satzart (Zeilentyp)
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Auftragsnummer
-
Positionsnummer
-
Referenznummer
Das bedeutet, dass diese Felder in jedem Fall im Rückmeldesatz enthalten sein müssen, sonst erfolgt eine Fehlermeldung und die Buchung wird abgewiesen.
Die Stapeldatei hat einen ganz anderen Aufbau, wenn Dateien von der OSD-Zeiterfassungssoftware übernommen werden. Dazu gibt es eine extra Dokumentation. (siehe auf J:\SCHNITT\BDEOSD)
Falls die Stapeldatei von Tisoware übernommen wird, gilt ebenfalls ein anderer Aufbau, der weiter unten beschrieben ist. Da der Satzaufbau keine Referenz-Nr. enthält, wird diese ermittelt, indem die Datei FA-POS über den Pfad 2 (Zeilentyp, Auftrag) gelesen wird, bis das richtige Produktionsmittel gefunden wird. Dies setzt voraus, das je FA dieselbe Kostenstelle (in INFRA: Produktionsmittel) nur einmal vorkommt, so dass die Rückmeldungen eindeutig zuzuordnen sind.