2.3.5.8.17 Bedienelemente sperren/zulassen
Analog zu den alten INI-Einstellungen „MinControlRights“ und „MinDialogRights“ können GritIDs von Dialogen, Menüs, Schaltflächen, Auswahllisten, Markierungs- und Eingabefeldern in der Benutzerverwaltung erfasst und bestimmte Benutzer/Gruppen gesperrt werden.
Die MinControlRights- und MinDialogRights-Angaben in der INI-Datei verlieren ihre Gültigkeit. Die Angaben werden nicht automatisch migriert.
Bedienelemente können nach eigenen Vorstellungen in Gruppen hierarchisch zusammengefasst werden, um so eine bessere Übersichtlichkeit herzustellen.
Die effektive Rechtevergabe ist additiv, das heißt wird aus der Zugehörigkeit zu verschiedenen Gruppen und den eigenen expliziten Berechtigungen ermittelt.
Um zu erkennen, wodurch eine Berechtigung oder ein Verbot zustande kommt, werden unterschiedliche Symbolen und Farben angezeigt:
Voreinstellung für Bedienelementberechtigungen ist die Erlaubnis, d.h. ohne Mitgliedschaft und explizites Verbot kann zum Beispiel ein neu angelegter Benutzer alle aufgeführten Bedienelemente nutzen. Wird bei der Zugehörigkeit zu mehreren Gruppen innerhalb einer Gruppen ein Element explizit erlaubt und in einer anderen explizit verboten, so überwiegt das Verbot. Am stärksten wirkt eine explizit für das Benutzerkonto selbst erteilte Erlaubnis bzw. ein Verbot.
Gängige Bedienelemente z.B. aus der Auskunft werden im Auslieferungszustand vorgegeben.
Hinweise:
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Fehlende oder doppelte Grit-IDs in Dialogressourcen sollten an den Support gemeldet und nachgetragen werden.Es gibt aber auch die Möglichkeit der Rechtevergabe ohne Grit-ID.Menüs, Radiobuttons und Checkboxen bekommen automatisch die ID "FUNCTION_..." wenn keine Grit-ID definiert ist und ein FUNCTION-Eintrag in den SibDef-Angaben vorhanden ist.
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FillControl-Einträge werden durch die Rechte-Verwaltung nicht abgedeckt, ist technisch auch (fast) nicht möglich, da hier direkt mit Positionen im Datensatz gearbeitet wird.Lösung: Benutzerabhängige Fillcontrols, bei denen die entsprechenden Spalten entfernt sind
