infra:NET User
 
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2.3.5.8 Benutzerverwaltung
Ab Version 7.7 wird die bisherige Verwaltung der Benutzerrechte über 911 und 912 vollständig durch ein neues System ersetzt.
Benutzerkonten werden nicht mehr in einer infra-Datenbankdatei (TEXTE1) gespeichert.
Die neue Benutzerverwaltung findet in der infra:NET Server Managementkonsole datenquellenabhängig unter dem Baumknoten „Benutzerkonten“ statt. Die alten Benutzerkonten können aus 911 exportiert und in das neue System übernommen werden (siehe unten).
Neben einer komfortableren Verwaltung der Programmrechte, ist auch die Vergabe von Berechtigungen auf Datenebene (Zugriffe auf Tabellen/Felder einschränken auf „nur anzeigen“ oder „verstecken“) und Bedienelementen (Menüeinträge, Schaltflächen, Markierungsfelder, Eingabefelder und Dialoge) möglich.
Außerdem können hier zusätzliche Berechtigungen zur Nutzung der Managementkonsole (z.B. „Benutzerkonten verwalten“, „OLTP SyncAgent verwalten“, „Verbindungen verwalten“) und Administration bzw. Benutzung der Anwendung (z.B. „Drucker/Medien verwalten“, „Auskunft drucken/exportieren“ oder „Setup ausführen“) zentral vergeben werden.
Übersichten erlauben die Analyse der Rechtezuordnungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln („Wer darf was?“ oder „Was darf wer?“). Export- und Importfunktionen ermöglichen die Vorbereitung der Rechtevergabe in einem Testsystem und spätere Überführung ins Echtsystem.
Im Windows Ereignisprotokoll „infraNET Services“ werden alle Änderungen der Benutzerkonten detailliert als Quelle „infraNET Security“ protokolliert. Bei Bedarf lassen sich diese Ereignisse exportieren und für Audit archivieren.
Ein Export im CSV-Format bietet die Möglichkeit die Rechtesituation über externe Tools auszuwerten und entsprechende Übersichten anzufertigen. Dabei wird zu jedem Konto aufgelistet, welche Programme effektiv vom jeweiligen Benutzer anwählbar sind.
Bei der Vergabe von Programmrechten wird die aktuelle Menüstruktur basierend auf „SIBPPS.MEN“ zu Grunde gelegt. Sollten dort durch benutzerindividuelle Menüeinstellungen nicht alle verfügbaren Menüpunkte vorhanden sein, werden die im Standard der jeweiligen Anwendung fehlenden Menüpunkte entweder automatisch ergänzt sobald ein entsprechendes Menü angewählt wird oder die Aufnahme der fehlenden Menüpunkte erfolgt manuell in der Management Konsole.
In der Menüstruktur können auch Rechte für nicht-infra-Menüpunkte vergeben werden – also z.B. für den Aufruf von Reports oder Charts.