9921.14 Listenfuß beschreiben
Dieser Programmpunkt wird durch Eingabe der Menükennziffer "6" im Listengenerator Definitionsmenü aufgerufen. Sie können hier einen Listenfuß beschreiben, der im unteren Bereich jeder Listenseite ausgedruckt wird, sobald der Druckbereich für Listenzeilen (Feld «letzte Zeile» in Kapitel 9921.05 Elementare Bestandteile einer Listendefinition) durch die Ausgabe der nächsten Listenzeile überschritten werden würde.
Es können maximal 15 Listenfußfelder definiert werden.

Abbildung: Listenfuß beschreiben
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Beschreibung der Bildschirmfelder
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Standard-Fußzeile ausgeben
Auf jeder Standard-Liste wird am unteren Rand eine Zeile ausgegeben, in der Firma, Benutzer, Druckdatum, Uhrzeit und die Anzahl bisher gedruckter Sätze vermerkt wird. Diese Standard-Fußzeile wird vom Listengenerator unterstützt und kann durch die Eingabe von "J" für Ja aktiviert werden. Je nach Listenbreite werden dann in der Standard-Fußzeile die druckbaren Informationen zusammengestellt.
Durch die Eingabe von "N" für Nein wird die Ausgabe der Standard-Fußzeile unterdrückt und das folgende Eingabefeld übersprungen.
in Zeile
Bei Aktivierung der Standard-Fußzeile kann hier die Zeile, in der die Standard-Fußzeile ausgedruckt werden soll, angegeben werden. Die Ausgabe muss immer unterhalb der "normalen" Fußzeilen erfolgen.
erste Fußzeile
Ab der hier angegebenen Zeile werden die Listenfußfelder gedruckt. Die Listenfußfelder werden in den Rollzeilen im unteren Bereich des Bildschirms beschrieben.
A (Aktionsspalte)
Eingabe einer Zeilenoperation. Zulässige Eingaben sind
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L
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Löschen der aktuellen Rollzeile nach einer Sicherheitsabfrage
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H
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Hinzufügen weiterer Rollzeilen
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" "
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Keine Aktion, bearbeiten der aktuellen Rollzeile
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Art
Über dieses Eingabefeld wird der Typ des aktuellen Fußfelds bestimmt. Je nach Art werden bei der Bearbeitung des Fußfelds verschiedene Eingaben erwartet. Gültige Feldarten sind:
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1
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Feld aus einem Datensatz einer Datei
Über die folgende Angabe von Datei- und Feld-Index wird ein Feld identifiziert, welches an der aktuellen Stelle im Listenfuß ausgegeben wird. Dieses Feld kann sowohl aus einem Datensatz der Leitdatei als auch aus einer Koppeldatei stammen. Der Inhalt des Felds stammt aus dem jeweils letzten gültigen Datensatz der beim Druck zu verarbeitenden Datensätze der aktuellen Seite.
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2
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Textfeld oder Textbaustein
Sollen feste Texte oder Texte aus einer externen ASCII-Datei im Listenfuß ausgegeben werden, so ist diese Feldart dafür vorgesehen. Die Eingabe eines Datei- oder Feld-Indexes entfällt hierbei. Im Listenfuß kann nur ein einziger Textbaustein verwendet werden. Alle weiteren werden beim Druck ignoriert.
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3
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Ergebnisfeld oder Konstante aus der Rechenregel
Felder dieser Art werden in der Rechenregel definiert (Kapitel 9921.19 Rechenregeln definieren) und über eine Nummer angesprochen. Die Nummer gibt dabei Auskunft über den Typ des Rechenfelds. Rechenfelder, die mit einem "E" beginnen sind Ergebnisfelder und Rechenfelder, die ein "K" als ersten Buchstaben besitzen, sind Konstanten (eine genaue Beschreibung dieser Rechenfelder finden Sie in Kapitel 9921.19 Rechenregeln definieren).
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4
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aktuelle Seitennummer
Durch diese Feldart wird die aktuelle Seitennummer zur Ausgabe im Listenfuß zur Verfügung gestellt.
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9
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Füllzeichen
Diese Feldart ist für Linien oder Wiederholungen beliebiger Zeichen gedacht.
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Datei
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nur Art 1
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Hier wird der Index der Datei angegeben, aus der ein Feld als Fußfeld ausgegeben werden soll. Erlaubt sind dabei alle Indizes der definierten infra-Dateien. Wird ein Index ungleich der Leitdatei eingegeben, so öffnet sich ein Fenster zur Beschreibung bzw. Bestätigung der Dateikoppelung. Im Modus Ändern kann zum Übertasten der Felder die TAB-Taste benutzt werden. Dieses Fenster wird in Kapitel 9921.16 Koppelungen bearbeiten beschrieben. Datei-Indizes von Koppeldateien werden mit einem Stern gekennzeichnet.
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Die Auskunft <F4> hilft Ihnen bei der Auswahl des richtigen Datei-Indexes.
Feld
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Art 1
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Index des Felds aus der angegebenen Datei, welches als Fußfeld definiert werden soll. Die jeweilige Feldbezeichnung wird aus der Datenbank vorbelegt.
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Art 3
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Nummer des Ergebnisfelds oder der Konstanten aus der Rechenregel zur Ausgabe als Fußfeld. Es sind nur Ergebnisfelder (Nummer "E..") und Konstanten (Nummer "K..") zulässig (die verschiedenen Rechenfeldtypen werden in Kapitel 9921.19 Rechenregeln definieren beschrieben).
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Die Auskunft <F4> hilft Ihnen bei der Auswahl des richtigen Feld-Indexes bzw. der richtigen Rechenfeldnummer.
Feldbezeichnung/Text
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Art 1, 3 und 4
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Für Felder aus Datensätzen bzw. Dateien, Felder aus der Rechenregel und das Seitennummernfeld kann hier eine Bezeichnung, die später vor dem Ausgabefeld als Feldtitel gedruckt wird, angegeben werden.
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bei Art 2
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Für reine Textfelder wird hier der zu druckende Text oder der Dateiname einer Textbausteindatei (s.u.) angegeben.
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bei Art 9
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An dieser Stelle wird das zu druckende Füllzeichen angegeben.
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Textbausteine aus externen ASCII-Dateien
Ist die Ausgabe eines ASCII-Textbausteins erwünscht, so wird im Feld «Feldbezeichnung/Text» bei Feldart "2" der Dateiname der einzubindenden Textdatei mit einem vorangestellten $ angegeben (z.B. "$C:\TEXTE\TEXT04.TXT"). Im Listenfuß ist nur ein Textbaustein verwendbar. Mehrzeilige Textbausteine werden in die Fußzeilen eingebettet und setzen sich in den Folgezeilen des Listenfußes fort. Enthält ein Textbaustein mehr Zeilen als der Listenfuß, in den er eingebettet ist, so werden alle zusätzlichen Textbaustein-Zeilen ignoriert ! Sie können für größere Textbausteine die Anzahl der definierten Fußzeilen erhöhen, indem Sie nach dem letzten Fußfeld Zeilenvorschübe ausgeben lassen. Im Listenfuß können Textbausteine maximal 1000 Zeichen lang sein, d.h. die maximale Anzahl von Textzeilen, die durch einen Textbaustein im Listenfuß genutzt werden können, ergibt sich aus dem eingestellten Wert im Feld «Länge Text» (TB-Zeilen = 1000 / "Länge Text").
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Beschreibung der Bildschirmfelder
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Länge Text
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Art 1,
3 und 4
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Dieser Wert gibt die Länge der zu druckenden Feldbezeichnung an. Die Eingabe muss dabei mindestens so groß wie die Anzahl der Zeichen in der Feldbezeichnung sein. Größere Werte erhöhen den Abstand zwischen Feldbezeichnung und Ausgabefeld.
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bei Art 2
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Dieser Wert gibt die Länge des zu druckenden Textfelds bzw. Textbausteins an. Bei reinen Textfeldern muss die Eingabe mindestens so groß wie die Anzahl der Zeichen im auszugebenden Text sein.
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bei Art 9
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Dieser Wert gibt die Anzahl der Wiederholungen für das gewünschte Füllzeichen an (z.B. die Länge einer Linie).
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PIS
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nur Art 1
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Position im Datensatz der angegebenen Datei. Dieser Wert wird vom Listengenerator aus der infra-Datenbank vorbelegt. Er wird vom Listengenerator und von der infra-Datenbank benutzt, um ein Datenfeld im Datensatz der jeweiligen Datei wiederzufinden. Da Sie diesen Wert in der Regel nicht verändern werden, wird das Eingabefeld zunächst übersprungen. Es kann mit <TAB links> erreicht werden.
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Länge Feld
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Art 1
und 3
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Dieser Wert gibt die Ausgabelänge des aktuellen Fußfelds auf der Liste bzw. auf dem Protokollbildschirm an. Er wird ebenfalls aus der Datenbank oder durch das Format eines Rechenfelds vorbelegt. Eine Änderung dieses Werts ist in der Regel nicht notwendig und führt ggf. zu einer Formatänderung. Das heißt nach einer Änderung der Feldlänge werden zum Beispiel numerische Felder wie Textfelder behandelt (linksbündig ausgerichtet, Punkt als Dezimaltrenner). Bei Rechenfeldern sollte dieser Wert nur in Ausnahmefällen geändert werden, da bei jeder weiteren Bearbeitung der Rechenregel ein Warnhinweis darauf aufmerksam macht, dass ein Rechenfeld in seinem Ausgabeformat nicht mehr mit der Definition in der Rechenregel übereinstimmt. Auch dieses Feld ist nur über <TAB links> erreichbar.
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bei Art 4
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Die Ausgabelänge der Seitennummer ist immer 5 (4 Stellen numerisch + Vorzeichen) und kann nicht geändert werden.
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Abstände vor/nach
Die Abstandsangaben steuern die Positionierung der einzelnen Fußfelder. Dabei wird die Angabe "Abstand vor" vor der Ausgabe der Feldbezeichnung (bzw. des Textes bei Art 2 und 9) und die Angabe "Abstand nach" nach der Ausgabe des Fußfelds (bzw. des Textes bei Art 2 und 9) beim Druck ausgewertet. Als Abstand sind Zeichen-, Zeilen- und Seitenvorschübe möglich. Zeichenvorschübe werden durch einen numerischen Wert ungleich Null veranlasst, wobei der numerische Wert die Anzahl der einzufügenden Leerstellen angibt. Zeilenvorschübe werden durch einen mit "L" gekennzeichneten Wert hervorgerufen. Ein Vorschub um 3 Zeilen wird demnach mit "L3" angegeben. Als Vorschübe sind Werte von 0 bis 9 zulässig. Seitenvorschübe sind durch die Eingabe von "P" möglich.
BS (Bildschirm)
In dieser Spalte können Sie durch die Eingabe von "J" für Ja oder "N" für Nein entscheiden, ob das aktuelle Fußfeld auch auf dem Protokollbildschirm ausgegeben werden soll (Kapitel 9922.02 Bildschirmprotokoll) oder nicht. Wichtig ist dabei, dass für das Listenfußprotokoll maximal 5 Bildschirmzeilen mit maximal 78 Zeichen zur Verfügung stehen. In diesen Zeilen werden die gewünschten Fußfelder in der Reihenfolge ihrer Definition nacheinander, bis die Bildschirmzeilen gefüllt sind, dargestellt. Felder, die länger als der noch zur Verfügung stehende Ausgabebereich sind, werden bei der Bildschirmausgabe ignoriert.
Funktionstasten
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<F2>
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Schrift
Für jedes Element des Listenfußes kann ein eigenes Schriftattribut angegeben werden. Dazu wird bei Betätigung der <F2>-Taste ein Fenster geöffnet, in dem die gewünschten Schriftattribute markiert werden können. Die Bedienung dieses Fensters ist im Kapitel 9921.08 Listenzeile beschreiben mit einer Abbildung erläutert (Abbildung "Schriftattribute").
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