9921.21 Gruppenwechselkopf beschreiben
Der Gruppenwechselkopf wird am Anfang einer Gruppe von Listenzeilen gedruckt, die durch das Gruppenwechselfeld als Elemente einer Gruppe identifiziert werden. Als Gruppenwechselkopf können beliebige Felder definiert werden (Kapitel 9921.13 Listenkopf beschreiben), die evtl. durch die Ausgabe der Spaltenüberschriften zu den beschriebenen Listenzeilen ergänzt werden.

Abbildung: Gruppenwechselkopf beschreiben
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Beschreibung der Bildschirmfelder
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Spaltenüberschriften ausgeben
Wird an dieser Stelle ein "J" für Ja angegeben, so werden die Spaltenüberschriften, die aus der Beschreibung der Listenzeilen (Kapitel 9921.13 Listenkopf beschreiben) generiert werden, nach den Gruppenwechselkopffeldern ausgegeben. Bei "N" für Nein werden die Überschriften unterdrückt. Die Spaltenüberschriften können auch in anderen Gruppenwechselköpfen oder im Listenkopf ausgegeben werden.
Trennlinie nach Kopf ausgeben
Diese Angabe erlaubt die Ausgabe einer Trennlinie nach dem Gruppenwechselkopf unterhalb der Spaltenüberschriften. Bei der Eingabe von "J" für Ja kann das Trennlinien-Zeichen und die Position der Trennlinie bestimmt werden.
mit Zeichen
Bei der Ausgabe einer Trennlinie kann hier das Zeichen eingegeben werden, aus dem die Trennlinie zusammengesetzt werden soll.
ab
Ab dieser Spalte wird die Trennlinie ausgegeben. Der eingegebene Wert ist ein absoluter Wert, der keine Seitenränder berücksichtigt ("linker Papierrand"). Eine Änderung des linken Seitenrandes hat keine Auswirkungen auf den Beginn der Trennlinie.
bis
Bis zu dieser Spalte (inklusive) wird die Trennlinie ausgegeben. Der eingegebene Wert ist ein absoluter Wert, der keine Seitenränder berücksichtigt. Eine Änderung des linken oder rechten Seitenrandes hat keine Auswirkungen auf das Ende der Trennlinie.
A (Aktionsspalte)
Eingabe einer Zeilenoperation. Zulässige Eingaben sind
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L
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Löschen der aktuellen Rollzeile nach einer Sicherheitsabfrage
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H
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Hinzufügen weiterer Rollzeilen
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" "
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Keine Aktion, bearbeiten der aktuellen Rollzeile
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Art
Über dieses Eingabefeld wird der Typ des aktuellen Gruppenwechselkopffelds bestimmt. Je nach Art werden bei der Bearbeitung des Gruppenwechselkopffelds verschiedene Eingaben erwartet. Gültige Feldarten sind:
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1
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Feld aus einem Datensatz einer Datei
Über die folgende Angabe von Datei- und Feld-Index wird ein Feld identifiziert, welches an der aktuellen Stelle im Gruppenwechselkopf ausgegeben wird. Dieses Feld kann sowohl aus einem Datensatz der Leitdatei als auch aus einer Koppeldatei stammen. Der Inhalt des Felds stammt aus dem jeweils ersten gültigen Datensatz für die neue Gruppe von auszugebenden Datensätzen.
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2
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Textfeld oder Textbaustein
Sollen feste Texte oder Texte aus einer externen ASCII-Datei im Gruppenwechselkopf ausgegeben werden, so ist diese Feldart dafür vorgesehen. Die Eingabe eines Datei- oder Feld-Indexes entfällt hierbei. In jedem Gruppenwechselkopf kann nur ein einziger Textbaustein verwendet werden. Alle weiteren werden beim Druck ignoriert.
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3
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Ergebnisfeld oder Konstante aus der Rechenregel
Felder dieser Art werden in der Rechenregel definiert (Kapitel 9221.19 Rechenregeln definieren) und über eine Nummer angesprochen. Die Nummer gibt dabei Auskunft über den Typ des Rechenfelds. Rechenfelder, die mit einem E beginnen sind Ergebnisfelder und Rechenfelder, die ein K als ersten Buchstaben besitzen, sind Konstanten (eine genaue Beschreibung dieser Rechenfelder finden Sie in Kapitel 9221.19 Rechenregeln definieren).
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9
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Füllzeichen
Diese Feldart ist für Linien oder Wiederholungen beliebiger Zeichen gedacht.
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Datei
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nur Art 1
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Hier wird der Index der Datei angegeben, aus der ein Feld als Gruppenwechselkopffeld ausgegeben werden soll. Erlaubt sind dabei alle Indizes der definierten infra-Dateien. Wird ein Index ungleich der Leitdatei eingegeben, so öffnet sich ein Fenster zur Beschreibung bzw. Bestätigung der Dateikoppelung. Im Modus Ändern kann zum Übertasten der Felder die TAB-Taste benutzt werden. Dieses Fenster wird in Kapitel 9921.16 Koppelungen bearbeiten beschrieben. Datei-Indizes von Koppeldateien werden mit einem Stern gekennzeichnet.
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Hinweis
Die Auskunft <F4> hilft Ihnen bei der Auswahl des richtigen Datei-Indexes.
Feld
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Art 1
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Index des Felds aus der angegebenen Datei, welches als Gruppenwechselkopffeld definiert werden soll. Die jeweilige Feldbezeichnung wird aus der Datenbank vorbelegt.
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bei Art 3
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Nummer des Ergebnisfelds oder der Konstanten aus der Rechenregel zur Ausgabe als Gruppenwechselkopffeld. Es sind nur Ergebnisfelder (Nummer "E..") und Konstanten (Nummer "K..") zulässig (die verschiedenen Rechenfeldtypen werden in Kapitel 9221.19 Rechenregeln definieren beschrieben).
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Hinweis
Die Auskunft <F4> hilft Ihnen bei der Auswahl des richtigen Feld-Indexes bzw. der richtigen Rechenfeldnummer.
Feldbezeichnung/Text
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Art 1
und 3
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Für Felder aus Datensätzen bzw. Dateien und Felder aus der Rechenregel kann hier eine Bezeichnung, die später vor dem Ausgabefeld als Feldtitel gedruckt wird, angegeben werden.
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bei Art 2
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Für reine Textfelder wird hier der zu druckende Text oder der Dateiname einer Textbausteindatei (s.u.) angegeben.
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bei Art 9
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An dieser Stelle wird das zu druckende Füllzeichen angegeben.
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Textbausteine aus externen ASCII-Dateien
Ist die Ausgabe eines ASCII-Textbausteins erwünscht, so wird im Feld «Feldbezeichnung/Text» bei Feldart "2" der Dateiname der einzubindenden Textdatei mit einem vorangestellten $ angegeben (z.B. "$C:\TEXTE\TEXT05.TXT"). In jedem Gruppenwechselkopf ist jeweils nur ein Textbaustein verwendbar. Mehrzeilige Textbausteine werden in die Gruppenwechselkopfzeilen eingebettet und setzen sich in den Folgezeilen des Gruppenwechselkopfes fort. Enthält ein Textbaustein mehr Zeilen als der jeweilige Gruppenwechselkopf, in den er eingebettet ist, so werden alle zusätzlichen Textbaustein-Zeilen nach der letzten Zeile des Gruppenwechselkopfes gedruckt (Beispiel Kapitel 9921.08 Listenzeile beschreiben).
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Beschreibung der Bildschirmfelder
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Länge Text
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Art 1
und 3
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Dieser Wert gibt die Länge der zu druckenden Feldbezeichnung an. Die Eingabe muss dabei mindestens so groß wie die Anzahl der Zeichen in der Feldbezeichnung sein. Größere Werte erhöhen den Abstand zwischen Feldbezeichnung und Ausgabefeld.
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bei Art 2
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Dieser Wert gibt die Länge des zu druckenden Textfelds bzw. Textbausteins an. Bei reinen Textfeldern muss die Eingabe mindestens so groß wie die Anzahl der Zeichen im auszugebenden Text sein.
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bei Art 9
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Dieser Wert gibt die Anzahl der Wiederholungen für das gewünschte Füllzeichen an (z.B. die Länge einer Linie).
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PIS
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nur Art 1
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Position im Datensatz der angegebenen Datei. Dieser Wert wird vom Listengenerator aus der infra-Datenbank vorbelegt. Er wird vom Listengenerator und von der infra-Datenbank benutzt, um ein Datenfeld im Datensatz der jeweiligen Datei wiederzufinden. Da Sie diesen Wert in der Regel nicht verändern werden, wird das Eingabefeld zunächst übersprungen. Es kann mit <TAB links> erreicht werden.
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Länge Feld
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Art 1
und 3
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Dieser Wert gibt die Ausgabelänge des aktuellen Gruppenwechselkopffelds auf der Liste bzw. auf dem Protokollbildschirm an. Er wird ebenfalls aus der Datenbank oder durch das Format eines Rechenfelds vorbelegt. Eine Änderung dieses Werts ist in der Regel nicht notwendig und führt ggf. zu einer Formatänderung. Das heißt nach einer Änderung der Feldlänge werden zum Beispiel numerische Felder wie Textfelder behandelt (linksbündig ausgerichtet, Punkt als Dezimaltrenner). Bei Rechenfeldern sollte dieser Wert nur in Ausnahmefällen geändert werden, da bei jeder weiteren Bearbeitung der Rechenregel ein Warnhinweis darauf aufmerksam macht, dass ein Rechenfeld in seinem Ausgabeformat nicht mehr mit der Definition in der Rechenregel übereinstimmt. Auch dieses Feld ist nur über <TAB links> erreichbar.
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Abstände vor/nach
Die Abstandsangaben steuern die Positionierung der einzelnen Gruppenwechselkopffelder. Dabei wird die Angabe "Abstand vor" vor der Ausgabe der Feldbezeichnung (bzw. des Textes bei Art 2 und 9) und die Angabe "Abstand nach" nach der Ausgabe des Gruppenwechselkopffelds (bzw. des Textes bei Art 2 und 9) beim Druck ausgewertet. Als Abstand sind Zeichen-, Zeilen- und Seitenvorschübe möglich. Zeichenvorschübe werden durch einen numerischen Wert ungleich Null veranlasst, wobei der numerische Wert die Anzahl der einzufügenden Leerstellen angibt. Zeilenvorschübe werden durch einen mit "L" gekennzeichneten Wert eingefügt. Ein Vorschub um 3 Zeilen wird demnach mit "L3" angegeben. Als Vorschübe sind Werte von 0 bis 9 zulässig. Seitenvorschübe sind durch die Eingabe von "P" möglich.
BS (Bildschirm)
In dieser Spalte können Sie durch die Eingabe von "J" für Ja oder "N" für Nein entscheiden, ob das aktuelle Gruppenwechselkopffeld auch auf dem Protokollbildschirm ausgegeben werden soll (Kapitel 9922.02 Bildschirmprotokoll) oder nicht. Wichtig ist dabei, dass für ein Gruppenwechselkopfprotokoll je maximal 5 Bildschirmzeilen mit maximal 78 Zeichen zur Verfügung stehen. In diesen Zeilen werden die gewünschten Gruppenwechselkopffelder in der Reihenfolge ihrer Definition nacheinander, bis die Bildschirmzeilen gefüllt sind, dargestellt. Felder, die länger als der noch zur Verfügung stehende Ausgabebereich sind, werden bei der Bildschirmausgabe ignoriert.
Funktionstasten
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<F2>
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Schrift
Für jedes Element des Gruppenwechselkopfes kann ein eigenes Schriftattribut angegeben werden. Dazu wird bei Betätigung der <F2>-Taste ein Fenster geöffnet, in dem die gewünschten Schriftattribute markiert werden können. Die Bedienung dieses Fensters ist im Kapitel 9921.08 Listenzeile beschreiben mit der Abbildung "Schriftattribute" erläutert.
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